Imagefilm der Wasserwacht

Es gibt einen neuen Imagefilm der Wasserwacht in Bayern. Hier zu finden auf
unserer Seite (Über uns), oder auf Youtube über diesen Link:
(Mit dem Link verlassen Sie die Internetpräsenz der Wasserwacht Peiting-Schongau)

Youtube-Link


 

In Kinsau können alle Vorschulkinder schwimmen

Die erfolgreichen Wasserratten des Kinsauer Kindergartens mit ihrer Schwimmlehrerin mit Herz Irmgard Latzko
(mit Herz an der Bluse) zusammen in dem Piratenboot. Zur Ehrung kamen Magnus Magg, Gerd Merk
(beide Wasserwacht) und Bürgermeister Marco Dollinger (ganz rechts). © Herold

 

Im Münchner Eisbach ist eine 15-Jährige ertrunken, die nicht schwimmen konnte. Im Kinsauer Kindergarten wäre so etwas undenkbar: Dort haben alle Vorschulkinder das Seepferdchen. Dafür gab es jetzt die Wasserwachtmedaille in Bronze.


Kinsau – Es ist ein besonderer Tag im Kindergarten Kinsau. Hoher Besuch hat sich angekündigt, um vor Ort im kleinen Spieleparadies eine wirklich nicht alltägliche Ehrung vorzunehmen. Gerd Merk, Vorsitzender der Wasserwacht Peiting-Schongau, Magnus Magg, Beauftragter der Wasserwacht für das Schulschwimmen, und der Bürgermeister der Gemeinde, Marco Dollinger, haben sich unter die Rasselbande gemischt. Da muss es ja wirklich etwas besonders geben, erahnen auch die Elternvertreter und Erzieherinnen rund um Leiterin Irmgard Latzko.


Ist die Wasserwacht mit im Spiel, muss es sich bestimmt um das nasse Element drehen. Richtig vermutet. Im Klartext von Magnus Magg ausgesprochen: „Irmgard Latzko geht mit ihren Kindergartenkindern mittlerweile schon seit 20 Jahren ins Schwimmbad.“


Wie Magnus Magg erklärt, wird in den Sommermonaten das Wellenbad in Peiting besucht, in den kälteren Monaten das Plantsch in Schongau. Dabei wird sie von den Eltern und der Gemeinde Kinsau großzügig unterstützt. Für die Fahrten stellt die Gemeinde zu jeder angeforderten Zeit den eigenen Bus kostenfrei zur Verfügung. „Ohne Komplikationen, der Bürgermeister hat immer ein offenes Ohr für unsere Belange“, sagt Latzko.


Im Gegensatz zur Benutzung des Schulbusses besteht der große Vorteil, dass die Kinder des Kindergartens übersichtlich betreut werden können und nicht zwischen Schülern ein Platz gesucht werden muss. Die Unterstützung der Eltern ebenfalls erwähnenswert. Sie beteiligen sich an den Kosten zur Anmietung des Lehrbeckens, aber nicht an der Schwimmausbildung.
Vollkommen richtig gelesen: Die Schwimmausbildung wird alleine von den Erzieherinnen gemeistert. Sehr zum Vorteil, wie Schwimmlehrerin Irmgard Latzko aus Erfahrung weiß. „Sind Eltern mit im Spiel, konzentrieren sie sich zu sehr auf ihre eigenen Kinder“, so Latzko. Das hat zur Folge, dass es oft Ungleichheiten in der Abfolge im Bad gibt. „Wir gehen miteinander schwimmen, gehen miteinander duschen und danach miteinander ein Eis essen.“ Ungereimtheiten ausgeschlossen.


Wie wichtig ein fundierter Schwimmunterricht ist, unterstreicht Magnus Magg an Zahlen ertrunkener Kinder in den vergangenen Jahren. „Viele Eltern denken, ihre Kinder können schwimmen. Dabei ist es nur ein spaßiges Plantschen“, erklärt Magg. Der Ruf, Schwimmkurse abzuhalten, wurde laut, als die ersten Asylbewerber in den Seen ertranken. Dabei hat man leider übersehen, dass in Deutschland derzeit nur noch die Hälfte der Kinder nach der vierten Klasse schwimmen können.


Deshalb finden es die Verantwortlichen der Wasserwacht ehrenwert, wenn schon in Kindergarten ein Schwimmunterricht auf dem Plan steht. So wie in Kinsau, wo alle Kinder das Seepferdchen erworben haben. Zwei von ihnen haben sogar die Voraussetzungen für die nächste Stufe, den Seeräuber erfüllt.


Und in Anerkennung der Verdienste um die Wasserwacht im Bayerischen Roten Kreuz ist dem Kindergarten in Kinsau die Wasserwachtmedaille in Bronze verliehen worden.
Voraussetzung für den Erwerb des Seepferdchens: 25 Meter freies Streckenschwimmen, danach abtauchen und aus Schultertiefe einen Ring heraufholen. Und für den Seeräuber: 100 Meter freies Schwimmen, fünf Meter Streckentauchen und einen Ring aus einem Meter Tiefe heraufholen.


Hans-Helmut Herold

 


 

Schwimmkurstermine

Die neuen Schwimmkurstermine stehen (unter Vorbehalt) fest. Es ist möglich, dass sich die Termine
aufgrund der Arbeiten im Plantsch bis zu zwei Wochen nach hinten verschieben.


 

Sieben Goldene Ehrenamtskarten

Sieben Mitglieder der Wasserwacht Peiting- Schongau bekamen von der Landrätin Andrea Jochner- Weiß die goldene Ehrenamtskarte übergeben.


Auf dem Foto sind von links nach rechts zu sehen:
Magnus Magg, Harald Skokan, Peter Scholz, Harald Wagner, Karl Wecker und Harald Hackl (es fehlt Monika Magg).
Die feierliche Verleihung fand in der Gaststätte zur Post in Peißenberg statt.

 


 

Vollversammlung

Am 07.04. um 19:00 Uhr findet die Vollversammlung unserer Ortsgruppe im BRK-Haus in Schongau statt.
Anschließend ist die Wacheinweisung (Wachplanausgabe für alle Aktiven, Einweisung Fahrzeuge).
Die Vorstandschaft freut sich über eine rege Beteiligung.


 

Was tun, wenn's bricht?

Die Eisverhältnisse änderten sich von Freitag auf Sonntag so stark, dass die Wasserwacht
Peiting-Schongau gerade noch genug Eis an der Staustufe 7 vorfand, um realistisch zu
üben. Die Ortsgruppe verfügt über ein Eisrettungsgerät, das sich als schnelles und
effektives Gerät erwiesen hat, denn viel Zeit hat ein Mensch, der ins Eis eingebrochen ist
nicht, da die Unterkühlung sehr schnell eintritt und er nach wenigen Minuten schon nicht
mehr fähig ist, sich fest zu halten. Wichtig ist auch, dass man nicht unters Eis gerät.

Mit Neopren dauert es natürlich wesentlich länger, deshalb konnten die Wasserretter
auch mehrmals alle Szenarien üben. Wie komme ich alleine wieder raus? Wenn das Eis so
brüchig ist, wie am Sonntag, bricht auch der Retter,  ein und es müssen beide vom Ufer aus
mit Leinen geborgen werden. Am sichersten zeigte sich wieder das Eisrettungsgerät der Orts-
gruppe, das ähnlich einer Luftmatratze mit Eis-Picker zum Verunglückten bewegt werden kann.
Hat der Retter den Schwimmer erreicht, werden beide über Sicherungsleinen ans Ufer gezogen.

Gott sei Dank sind Eisunfälle in unserem Landkreis sehr selten, aber trotzdem sind die Wasserwachtler
auch auf diese Unfälle vorbereitet. Bilder zu der Übung sind in unserer Galerie zu finden.


 

Gerd Merk ist neuer Vorstand

Die Wasserwacht Peiting- Schongau wählte Anfang Januar ihre neue Vorstandschaft.
Nachfolger von Franziska Hasselmann und damit neuer Vorstand ist Gerd Merk. Die Ortsgruppe
der Wasserwacht verfügt über 1200 Mitglieder. Neben Merk wurden auch die Mitglieder der
Vorstandschaft und erweiterten Vorstandschaft in ihren Ämtern bestätigt beziehungsweise neu
gewählt. An dieser Stelle möchte sich der Vorstand bei allen bisherigen Vorstandsmitgliedern
und besonders bei Franziska Hasselmann, Dieter Franke und Magnus Magg für die erbrachten
Leistungen und das große Engagement in der Wasserwacht bedanken.

Vorstandschaft, von links: Stephanie Kloos (Schriftführerin), Harald Hackl (Technischer Leiter),
Michael Gottwald (stellv. Techn. Leiter), Michael Socher (Pressewart), Julia Erhard (Jugendleiterin),
Felix Butzke (Mitgliederverwaltung), Gerd Merk (1. Vorsitzender), Lena Fassnacht (Naturschutzwärtin)
(nicht auf den Fotos: Daniel Kodisch (stellv. Vorsitzender) und Ramona Kloos (Kassiererin))

Erweiterte Vorstandschaft: von links: Magnus Magg (Chronik), Harald Hackl (Technischer Leiter),
Stephanie Kloos (Schriftführerin), Harald Wagner (QM-Beauftragter, Christian Hackl (Tauchgerätewart),
Michael Gottwald (stellvertr. Techn. Leiter), Michael Socher (Pressewart),
Julia Erhard (Jugendleiterin), Felix Butzke (Mitgliederverwaltung), Tanja Haas
(Sanitätsdienstbeauftragte), Lena Fassnacht (Naturschutzwärtin), Gerd Merk (1. Vorsitzender),
Stefan Scholz (Ausbildungsbeauftragter), Claudia Völk (Schwimmkursbeauftragte),
Monika Magg (Planung Schwimmkurse), Christian Merk (Internetbeauftragter), Andreas Fichtl
(stellv. Jugendleiter), Waldemar Weber (Hüttenwart), Stephan Kassebaum (Sanitätsmaterial),
Michael Gottwald (Fahrzeugwart), Harald Skokan (Rettungsschwimmbeauftragter)

Gerd Merk ehrt in der ersten Vorstandssitzung Magnus Magg und Dieter Franke für ihre geleisteten
Dienste der letzten Jahre.